1950 Doisneau: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Fotograf, [https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Doisneau Robert Doisneau], wurde am 14. April 1912 in Gentilly geboren und verstarb am 1. April 1994 in Paris. Er war ein französischer Fotograf und gilt als ein Vertreter der „humanistischen Fotografie“, „die sich den Menschen in ihrem Alltag zuwendet, anstatt grundsätzlich das Sensationelle zu suchen.“<ref>„Robert Doisneau. Fotograf, Humanist, Freund. In: arte / ARD, 23. Oktober 2016“</ref> Außerdem wird er, gemeinsam mit Henri Cartier-Bresson, als Pionier des Fotojournalismus gesehen.
 
Der Fotograf, [https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Doisneau Robert Doisneau], wurde am 14. April 1912 in Gentilly geboren und verstarb am 1. April 1994 in Paris. Er war ein französischer Fotograf und gilt als ein Vertreter der „humanistischen Fotografie“, „die sich den Menschen in ihrem Alltag zuwendet, anstatt grundsätzlich das Sensationelle zu suchen.“<ref>„Robert Doisneau. Fotograf, Humanist, Freund. In: arte / ARD, 23. Oktober 2016“</ref> Außerdem wird er, gemeinsam mit Henri Cartier-Bresson, als Pionier des Fotojournalismus gesehen.
 
Doisneau wird als Chronist des Paris der kleinen Leute gesehen. Hauptmotive seiner Fotografien sind das nostalgische Paris der Nachkriegszeit mit „alltäglichen Gesten der einfachen Leute“ und die „wiedererweckte Lebenslust“.
 
Doisneau wird als Chronist des Paris der kleinen Leute gesehen. Hauptmotive seiner Fotografien sind das nostalgische Paris der Nachkriegszeit mit „alltäglichen Gesten der einfachen Leute“ und die „wiedererweckte Lebenslust“.
Erst 1930 begann Doisneau mit der Fotografie.<ref>[Gruber, L.F. (1964), Große Photographien unseres Jahrhunderts, Econ Verlag Düsseldorf Wien</ref> Bevor er seine Karriere in der Fotografie begann wurde er als Graveur ausgebildet, wodurch er später vielen Juden im 2. Weltkrieg das Leben rettete, indem er ihnen falsche Papiere zusammenstellte. Durch die falschen Pässe verdiente er sich zu Kriegszeiten auch seinen Unterhalt, da die Fotografie allein zu dieser Zeit nicht ausreichte. Außerdem arbeitete er als Werbephotograph für einen Pharmakonzern und in einem Atelier, bevor er beschloss sich selbstständig dem Fotografieren zuzuwenden.<ref>[Baatz, W; Photographie, Gerstenberg Verlag</ref>
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Erst 1930 begann Doisneau mit der Fotografie.<ref>[Gruber, L.F. (1964), Große Photographien unseres Jahrhunderts, Econ Verlag Düsseldorf Wien</ref> Bevor er seine Karriere in der Fotografie begann wurde er als Graveur ausgebildet, wodurch er später vielen Juden im 2. Weltkrieg das Leben rettete, indem er ihnen falsche Papiere zusammenstellte. Durch die falschen Pässe verdiente er sich zu Kriegszeiten auch seinen Unterhalt, da die Fotografie allein zu dieser Zeit nicht ausreichte. Außerdem arbeitete er als Werbefotograf für einen Pharmakonzern und in einem Atelier, bevor er beschloss sich selbstständig dem Fotografieren zuzuwenden.<ref>[Baatz, W; Photographie, Gerstenberg Verlag</ref>
 
Mit dem Gewinn eines Fotowettbewerbs der Pariser Zeitung Excelsior machte er die ersten Schritte in seiner Fotokarriere. Die Redakteure verlangten nach seiner erfolgreichen Teilnahme weitere Arbeiten von ihm. Der damals Zwanzigjährige ließ sich daraufhin als Werkfotograf in einer Automobilfabrik anstellen, verlor die Stelle aber nach wenigen Jahren wieder aufgrund seines häufigen Fehlens.  
 
Mit dem Gewinn eines Fotowettbewerbs der Pariser Zeitung Excelsior machte er die ersten Schritte in seiner Fotokarriere. Die Redakteure verlangten nach seiner erfolgreichen Teilnahme weitere Arbeiten von ihm. Der damals Zwanzigjährige ließ sich daraufhin als Werkfotograf in einer Automobilfabrik anstellen, verlor die Stelle aber nach wenigen Jahren wieder aufgrund seines häufigen Fehlens.  
 
Doisneau tauchte zu Kriegszeiten unter, fing aber unmittelbar nach Kriegsende wieder an zu fotografieren. Endlich konnte er das ablichten, was ihm gefällt; „das Leben voller Poesie und Zauber“.<ref>[Gruber, L.F. (1964), Große Photographien unseres Jahrhunderts, Econ Verlag Düsseldorf Wien</ref>
 
Doisneau tauchte zu Kriegszeiten unter, fing aber unmittelbar nach Kriegsende wieder an zu fotografieren. Endlich konnte er das ablichten, was ihm gefällt; „das Leben voller Poesie und Zauber“.<ref>[Gruber, L.F. (1964), Große Photographien unseres Jahrhunderts, Econ Verlag Düsseldorf Wien</ref>

Version vom 1. Juni 2021, 08:13 Uhr



1950 Doisneau Zitat und Originalbild.PNG
Ein Projekt von Prof. Dr. Dr. Alexander Moutchnik, Hochschule RheinMain, Wiesbaden

Fotozitat

#eis | #zusammensein | #abiwasnun | #netflixandchill| #studium | #wirtschaftsinformatik | #hochschulerheinmain | #hsrm | #projekt | #fotozitate

Die drei Modelle in diesem Fotozitat tragen T-Shirts mit Beschriftung „Abitur“, „Netflix and Chill“ und „Hochschule RheinMain Wirtschaftsinformatik“. Dieses Foto ist ein Teil des Diptychons bestehend aus den Fotozitaten zu den Originalfotos von Guillem (2005) und Doisneau (1950). Die Abiturientin, die zuvor noch von dem Netflix-Boy geküsst wird und mit ihm die Eiskugeln teilt, interessiert sich im nächsten Schritt für den Studiengang der Wirtschaftsinformatik an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden. Somit soll ironisch eine wünschenswerte Verschiebung der Interessen einer Abiturientin von einem ziellosen Zeitvertreib mit „Netflix“-Chillen auf das zielorientierte Studium an der Hochschule RheinMain in einem deutschlandweit zur Spitzengruppe gehörenden Studiengang "Wirtschaftsinformatik"[1] gezeigt werden. Aufgenommen wurde dieses Bild auf dem Dernschen Gelände vor dem Neuen Rathaus in Wiesbaden.

Fotozitate-Storytelling

Originalfoto

#doisneau | #paris | #kissingcouple | #snapshot

Besitznachweise

  • Robert Doisneau, courtesy Bruce Silverstein [2]
  • Lumina Gallery (Yancey Richardson), New York [3]

Beschreibung

Die Schwarz-Weiß-Fotografie zeigt im Mittelpunkt ein sich küssendes Paar auf dem Gehweg vor dem Hôtel de Ville, dem Rathaus von Paris. Beide sind schätzungsweise zwischen 20 und 25 Jahre alt. Der Mann ist zur Kamera gedreht. Sein rechter Arm umfasst die Frau, seine Hand liegt auf ihrer rechten Schulter. Da er die Frau küsst, erkennt man nur die linke Gesichtshälfte. Er scheint die Augen geschlossen zu haben. Die Frau ist im rechten Seitenprofil zu sehen. Die Frau lehnt sich in den um ihre Schulter gelegten Arm des Mannes. Die Haltung der Frau wirkt offen und unbeschwert. Ähnlich wie bei dem Mann sieht man ihr Gesicht seitlich, bei ihr nur die rechte Seite. Sie hat ebenfalls die Augen geschlossen. Auch sie hat eine helle Hautfarbe, ist aber schätzungsweise einen halben Kopf kleiner. Auf dem Gehweg befinden sich weitere Personen, die alle in Bewegung zu sein scheinen.[4]

Fotograf

Der Fotograf, Robert Doisneau, wurde am 14. April 1912 in Gentilly geboren und verstarb am 1. April 1994 in Paris. Er war ein französischer Fotograf und gilt als ein Vertreter der „humanistischen Fotografie“, „die sich den Menschen in ihrem Alltag zuwendet, anstatt grundsätzlich das Sensationelle zu suchen.“[5] Außerdem wird er, gemeinsam mit Henri Cartier-Bresson, als Pionier des Fotojournalismus gesehen. Doisneau wird als Chronist des Paris der kleinen Leute gesehen. Hauptmotive seiner Fotografien sind das nostalgische Paris der Nachkriegszeit mit „alltäglichen Gesten der einfachen Leute“ und die „wiedererweckte Lebenslust“. Erst 1930 begann Doisneau mit der Fotografie.[6] Bevor er seine Karriere in der Fotografie begann wurde er als Graveur ausgebildet, wodurch er später vielen Juden im 2. Weltkrieg das Leben rettete, indem er ihnen falsche Papiere zusammenstellte. Durch die falschen Pässe verdiente er sich zu Kriegszeiten auch seinen Unterhalt, da die Fotografie allein zu dieser Zeit nicht ausreichte. Außerdem arbeitete er als Werbefotograf für einen Pharmakonzern und in einem Atelier, bevor er beschloss sich selbstständig dem Fotografieren zuzuwenden.[7] Mit dem Gewinn eines Fotowettbewerbs der Pariser Zeitung Excelsior machte er die ersten Schritte in seiner Fotokarriere. Die Redakteure verlangten nach seiner erfolgreichen Teilnahme weitere Arbeiten von ihm. Der damals Zwanzigjährige ließ sich daraufhin als Werkfotograf in einer Automobilfabrik anstellen, verlor die Stelle aber nach wenigen Jahren wieder aufgrund seines häufigen Fehlens. Doisneau tauchte zu Kriegszeiten unter, fing aber unmittelbar nach Kriegsende wieder an zu fotografieren. Endlich konnte er das ablichten, was ihm gefällt; „das Leben voller Poesie und Zauber“.[8] Selbst sagte er über sich: „Ich stelle meine Kamera nur auf und lasse sie arbeiten.“[9] Trotz dieser Bescheidenheit produzierte er einprägsame Reportagen, denen man auf den ersten Blick ansah, dass sie von ihm stammen. Daraufhin wurde die Presse auf ihn aufmerksam und er bekam seine lang ersehnten Aufträge, in denen er sich künstlerisch ausleben konnte. Mit seinem Tod hinterließ Doisneau 450.000 Negative, auf deren Grundlage später ein Film über ihn gedreht wurde. Doisneaz versuchte sich auch an der Farbfotographie. „Er hat es später selbst versucht, als er von Schwarz-Weiß zur Farbe überging und anstelle des heimeligen, ramponierten alten Paris das neue Paris der Sozialwohnungshochhäuser und sterilen Spielplätze fand. Sogar den Pariser Mai ’68 hat er in Farbe fotografiert; doch es war seine Sache nicht, wie für die meisten großen Fotografen der Nachkriegszeit.“[10]

Hintergrund und Entstehung

"Hotel de Ville" von Doisneau (dt.: Kuss vor dem Rathaus) ist eine Schwarz-Weiß-Fotografie des französischen Fotografen Robert Doisneau aus dem Jahr 1950 und gilt als eine der am häufigsten reproduzierten Fotografien der Welt. Den Namen erhielt die Fotografie durch die abgebildete Szene und wurde für eine Fotoserie des amerikanischen Magazins „Life“ aufgenommen.[11] Mit dem Motiv versuchte er das wiederzugeben, wonach er sich sehnte. Doisneau sagt, dass er mit seinen Fotografien „…eine Welt zeigen wollte, in der [er] glücklich und die Menschen freundlich zueinander waren, in der [er] die Zärtlichkeit fand, nach der [er] sich sehnte. [Seine] Fotos waren der Beweis dafür, dass es diese Welt geben konnte“.[12] Das Originalfoto ist ein Silbergelatine-Abzug und hat die Maße 18x24,6 cm.[13]

Analyse

Kaum ein Foto drückt den Moment, die Welt um sich herum für einen Augenblick vollkommen zu vergessen, schöner aus als die Fotografie Doisneaus. Keinen passenderen Ort, als die Stadt der Liebe, hätte er für das dargestellte Motiv wählen können. Mit der unbeschwerten und leidenschaftlichen Wirkung des Bilds spiegelt er den Lebensstil der Pariser Straßen wider und das wofür die Stadt steht: Die Liebe. Die Fotografie zeigt das Pariser Rathaus, was als eines der einprägsamsten Wahrzeichen der Stadt zählt. Das Paar trägt für die Zeit lockere Kleidung, was seinen Stil der „kleinen Leute“ widerspiegelt. Der Kuss spielt auf die Stadt der Liebe, Paris, an, und zeigt die Zärtlichkeit auf, nach der sich der Fotograf nach eigenen Angaben sehnte.[14]

Wirkung und Rezeption

alternative Beschreibung
© Prof. Dr. Dr. Alexander Moutchnik
Projekt "Fotozitate" (2021)

Die Fotografie vor der typischen Pariser Kulisse der Nachkriegszeit ist zur weltweit berühmten Ikone der Liebe geworden und hat als Poster und Postkarte hunderttausendfach Verbreitung gefunden. Ruhm und Einnahmen erzielte es vor allem, seit es 1986 als Poster herausgebracht wurde. Die Aufnahme hat Robert Doisneau aber nicht nur Ruhm, sondern auch Ärger in Form eines Prozesses eingebracht. Das als Schnappschuss wirkende und auch lange dafür gehaltene Foto wurde erst Jahre später als gestellt aufgelöst. Zuvor kam ein Rechtstreit mit einem Paar auf, dass behauptete, unwissend fotografiert worden und dann gegen ihren Willen verbreitet worden zu sein. Erst der Originalabzug, den die dargestellte Françoise Bornet besaß, und die Aussage Doisneaus klärten den Fall auf. Robert Doisneau bezahlte das Schauspielerpaar Bornet und ihren damaligen Freund Jacques Carteaud, in Paris verschiedene Liebesszenen für ihn nachzustellen. In Folge dessen ist das berühmte Foto entstanden.[15]

Auktionspreise

Der Originalabzug kam am 25.April 2005 beim Pariser Auktionshaus Artcurial-Briest-Poulain-Le Fur mit einem Schätzwert von 15.000 bis 20.000 Euro zur Versteigerung und erzielte stolze 155.000€.[16] Nachdrucke erzielten deutlich geringere, wenn auch trotzdem hohe Preise.[17]

Zitate über das Originalfoto

„Es gibt wohl kaum einen Photographen, der das Image einer Stadt so nachhaltig geprägt hat, wie Robert Doisneau“[18]

Zitate von Robert Doisneau

Doisneau sagt, dass er mit seinen Fotografien „…eine Welt zeigen wollte, in der [er] glücklich und die Menschen freundlich zueinander waren, in der [er] die Zärtlichkeit fand, nach der [er] sich sehnte. [Seine] Fotos waren der Beweis dafür, dass es diese Welt geben konnte“[19]

„Die Wunder des täglichen Lebens sind aufregend; kein Filmdirektor kann das unerwartete ordnen, daß du in der Straße findest.“

Literatur

  • Baatz, W; Photographie von Louis Daguerre bis Nobuyoshi Araki, Gerstenberg Verlag
  • Contrasto due (2009), Foto:Box Die bekanntesten Fotos der Welt, DUMONT
  • Gruber, L.F. (1964), Große Photographien unseres Jahrhunderts, Econ Verlag Düsseldorf Wien
  • Hacking, J; Fotografie die ganze Geschichte, DUMONT
  • Robert Doisneau. Fotograf, Humanist, Freund. In: arte / ARD, 23. Oktober 2016

Videobeiträge auf YouTube

Kommentiertes Linkverzeichnis

Quellen

  1. Wirtschaftsinformatik gehört zur Spitzengruppe. Im Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) 2020/2021 hat der Studiengang Wirtschaftsinformatik am Fachbereich Design Informatik Medien der Hochschule RheinMain sehr gut abgeschnitten. https://www.hs-rm.de/de/fachbereiche/design-informatik-medien/aktuelles/details/artikel/wirtschaftsinformatik-gehoert-zur-spitzengruppe
  2. https://www.moma.org/collection/works/52534?date_begin=Pre-1850&date_end=2020&include_uncataloged_works=1&locale=de&page=1&q=robert+doisneau&with_images=1
  3. https://www.artsy.net/artwork/robert-doisneau-le-baiser-de-lhotel-de-ville
  4. https://bildbeschreibungen.com/2016/10/21/100-meisterwerke-42-le-baiser-de-lhotel-de-ville-von-robert-doisneau/“
  5. „Robert Doisneau. Fotograf, Humanist, Freund. In: arte / ARD, 23. Oktober 2016“
  6. [Gruber, L.F. (1964), Große Photographien unseres Jahrhunderts, Econ Verlag Düsseldorf Wien
  7. [Baatz, W; Photographie, Gerstenberg Verlag
  8. [Gruber, L.F. (1964), Große Photographien unseres Jahrhunderts, Econ Verlag Düsseldorf Wien
  9. [Gruber, L.F. (1964), Große Photographien unseres Jahrhunderts, Econ Verlag Düsseldorf Wien
  10. [„https://www.tagesspiegel.de/kultur/doku-ueber-den-fotografen-robert-doisneau-in-den-strassen-von-paris/20197784.html“
  11. Hacking, J; Fotografie die ganze Geschichte, DUMONT
  12. Contrasto due (2009), Foto:Box Die bekanntesten Fotos der Welt, DUMONT
  13. https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/paris-legendaeres-kuss-foto-fuer-155-000-euro-versteigert-1.509261“; Hacking, J; Fotografie die ganze Geschichte, DUMONT
  14. [Contrasto due (2009), Foto:Box Die bekanntesten Fotos der Welt, DUMONT]
  15. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/kunst-ein-kuss-geht-um-die-welt-1233604.html
  16. https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/auktion-155-000-euro-fuer-den-kuss-vor-dem-rathaus-1227746.html
  17. https://www.phillips.com/detail/robert-doisneau/UK040213/98
  18. Baatz, W; Photographie von Louis Daguerre bis Nobuyoshi Araki, Gerstenberg Verlag
  19. Contrasto due (2009), Foto:Box Die bekanntesten Fotos der Welt, DUMONT